Häufige Schadensbilder, die uns bei der Kanal-TV-Inspektion in Berlin, Potsdam und Brandenburg begegnen, sind Wurzeleinwuchs, Muffenversatz, Längs- und Querrisse, Scherbenbildung, Inkrustationen und Lageabweichungen in gealterten Steinzeug-, Beton- oder Gussleitungen. Die Bewertung erfolgt nach DIN EN 13508-2 in standardisierten Schadensklassen – Grundlage für jedes tragfähige Sanierungskonzept.
Extra Dry setzt bei der Kanalsanierung konsequent auf grabenlose Verfahren: Schlauchliner (Inliner), Kurzliner-Reparatur sowie Roboter-gestützte Fräs- und Spachtelarbeiten. Aufgrabungen im Hof, Garten oder in der Einfahrt entfallen in den meisten Fällen komplett – die Sanierung ist im Schnitt 30–60 % wirtschaftlicher als der klassische Rohraustausch in offener Bauweise und in ein bis zwei Arbeitstagen abgeschlossen.
Das Schlauchlining (englisch Cured in Place Pipe, CIPP) ist heute das wirtschaftlichste und langlebigste Verfahren, um defekte Grundleitungen zwischen Hausanschluss und öffentlichem Kanal ohne Aufgraben zu erneuern. Ein flexibler, nahtloser Textilschlauch wird mit einem Zwei-Komponenten-Epoxidharz getränkt und per Wasser- oder Luftdruck in das Bestandsrohr eingebracht. Der Liner legt sich formschlüssig an die Rohrinnenwand an, härtet innerhalb weniger Stunden aus und bildet ein statisch selbsttragendes „Rohr im Rohr“ – dicht gegen Wurzeln, Grundwasser und aggressive Abwässer, mit einer Nutzungsdauer von über 50 Jahren.
Nicht jeder Kanalschaden erfordert eine Strecken-Sanierung. Für örtlich begrenzte Defekte – etwa einen einzelnen Riss, eine undichte Muffe, einen Wurzeleinwuchs oder eine Scherbe – setzen wir das Kurzliner-Verfahren ein. Dabei wird eine passgenau zugeschnittene Glasfasermatte mit einem Reaktionsharz getränkt, um einen expandierbaren Packer gewickelt und unter Kamerakontrolle exakt an die Schadstelle im erdverlegten Kanal gebracht.
TV-Inspektion der Grundleitung und Klassifikation des Schadensbilds.
Hochdruckreinigung; bei Bedarf Fräsroboter für Wurzeln und Ablagerungen.
Empfehlung Inliner, Kurzliner oder offene Sanierung – mit Festpreis.
Grabenloser Einbau ohne Aufgraben von Hof, Garten oder Hofeinfahrt.
Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610, TV-Abnahme und Übergabeprotokoll.
Die Kanalsanierung betrifft erdverlegte Grundstücksentwässerungs- und Kanalleitungen außerhalb des Gebäudes (typischerweise ab DN 100). Die Rohrsanierung erneuert Fallleitungen, Hausinstallationen und Grundleitungen im Gebäude.
Bei der grabenlosen Sanierung wird die defekte Leitung von innen erneuert – z. B. mit einem harzgetränkten Schlauchliner. Hof, Garten oder Einfahrt müssen nicht aufgegraben werden.
In Berlin und Brandenburg bestehen je nach Liegenschaft Pflichten zur Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen. Wir beraten zur aktuellen Rechtslage und liefern die benötigten Prüfprotokolle.
Eine grabenlose Inliner-Sanierung dauert je nach Länge und Anzahl der Anschlüsse in der Regel 1–2 Arbeitstage – inklusive Reinigung, Einbau, Aushärtung und Abnahme.
Die Kosten richten sich nach Länge, Durchmesser, Tiefe, Schadensbild und gewähltem Verfahren. Wir erstellen nach TV-Inspektion einen verbindlichen Festpreis.
Bei einem versicherten Rohrbruch übernimmt die Gebäudeversicherung in der Regel Schadenbeseitigung und Wiederherstellung. Wir liefern die nötige Dokumentation für die Regulierung.
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