Schadstoffsanierung
Zertifiziert nach TRGS 519 & 521

Schadstoffsanierung & Asbestsanierung in Berlin, Potsdam & Brandenburg

Asbest, KMF, PAK, PCB oder Holzschutzmittel gehören zu den häufigsten Gebäudeschadstoffen im Berliner Altbau. Extra Dry saniert rechtssicher nach TRGS 519 & 521 – von der Analytik über Schwarzbereich, Rückbau und Freimessung bis zur zertifizierten Entsorgung. Aus einer Hand, mit voller Dokumentation für Bauherren, Versicherer und Behörden.

Warum Schadstoffsanierung im Berliner Bestand so wichtig ist

Ein Großteil der Berliner Wohn- und Gewerbegebäude stammt aus der Zeit vor 1995 – der Ära, in der Asbest, künstliche Mineralfasern, PCB-haltige Fugen und teerhaltige Kleber millionenfach verbaut wurden. Bei jedem Umbau, Rückbau oder Wasserschaden können diese Stoffe freigesetzt werden und die Gesundheit der Bewohner sowie der Handwerker gefährden.
Extra Dry ist Ihr zertifizierter Sanierungspartner für Berlin, Potsdam und Brandenburg. Wir erkennen, analysieren und beseitigen Schadstoffe fachgerecht – vom einzelnen Bodenbelag im Altbau bis zur kompletten Entkernung von Bürogebäuden.
Schadstoffsanierung Detail D7lo L0u

Jetzt unverbindlich beraten lassen

Schnelle Hilfe in Berlin, Potsdam & Brandenburg – kostenfreie Erstberatung.

Diese Gebäudeschadstoffe sanieren wir

Unser Leistungsspektrum deckt sämtliche relevanten Schadstoffgruppen im Hoch- und Tiefbau ab.

Asbest

In Dach- und Fassadenplatten, Bodenbelägen (Cushion-Vinyl, Flex-Platten), Fliesenklebern, Spachtelmassen, Rohrisolierungen und Nachtspeicheröfen bis ca. 1993 verbaut. Faserfreisetzung kann Asbestose, Lungen- und Rippenfellkrebs verursachen – Sanierung ausschließlich nach TRGS 519.

KMF – Künstliche Mineralfasern

Alte Glas- und Steinwolle-Dämmungen vor 1996 gelten als krebsverdächtig (KMF „alt“). Sanierung, Ausbau und Entsorgung nach TRGS 521.

Schimmel & mikrobielle Belastung

Häufig Folge von Wasserschäden – oft in Kombination mit Schadstoffen. Wir verbinden Sanierung mit unserer Schimmelsanierung.

Unser Sanierungsablauf – rechtssicher & nachvollziehbar

Jede Sanierung folgt einem festen, TRGS-konformen Ablauf. So schützen wir Gesundheit, Umwelt und Ihre Investition – und liefern eine Dokumentation, die vor Behörden und Versicherern Bestand hat.
1

1. Erstbegehung & Gefährdungsbeurteilung

Ortstermin, Sichtprüfung, Materialansprache und Gefährdungsbeurteilung nach GefStoffV und TRGS 519/521/524.
2

2. Schadstoff-Analytik im Labor

Beprobung verdächtiger Materialien und akkreditierte Laboranalyse (REM, IR, GC-MS) – rechtssicherer Nachweis für Bauherren, Versicherer und Behörden.
3

3. Sanierungskonzept & Anzeige

Sanierungsplan, Arbeits- und Sicherheitsplan (ASP), Anzeige bei der zuständigen Behörde (in Berlin/Brandenburg u. a. LAGetSi bzw. LAVG) und Abstimmung mit dem Bauherrn.
4

4. Schwarz-/Weiß-Bereich & Unterdruckhaltung

Staubdichte Abschottung, Personen- und Materialschleusen, HEPA-H14-Unterdruckhaltung nach BGI 664 – so bleibt die Faserbelastung im Sanierungsbereich.
5

5. Fachgerechter Rückbau

Emissionsarmer Ausbau (BT-Verfahren), staubbindende Verfahren, sofortige Verpackung in Big Bags/Foliensäcken mit Gefahrgut-Kennzeichnung.
6

6. Feinreinigung & Freimessung

H14-HEPA-Feinreinigung, anschließend Freimessung durch unabhängigen Sachverständigen (VDI 3492 / BGI 664) – erst dann Rückbau der Schutzeinrichtungen.
7

7. Entsorgung & Dokumentation

Entsorgung als gefährlicher Abfall über zugelassene Entsorgungsfachbetriebe, lückenlose Nachweisführung (eANV) und vollständige Sanierungsdokumentation.

Jetzt unverbindlich beraten lassen

Schnelle Hilfe in Berlin, Potsdam & Brandenburg – kostenfreie Erstberatung.

Warum Extra Dry als Sanierer wählen?

Zertifizierter Sachkundenachweis nach TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (KMF)
Anerkannter Entsorgungsfachbetrieb – lückenlose eANV-Nachweise
Eigene Trocknungs-, Schimmel- und Rückbau-Kompetenz aus einer Hand
Kurze Wege in Berlin, Potsdam & Brandenburg – schnelle Termine
Rechtssichere Dokumentation für Versicherer, Bauherren & Behörden
Enge Zusammenarbeit mit unabhängigen Messinstituten

Rechtlicher Rahmen: TRGS, GefStoffV & Anzeigepflicht

Schadstoffsanierung ist streng reglementiert. Grundlage sind die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (insb. TRGS 519 Asbest, TRGS 521 KMF, TRGS 524 Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen) sowie die berufsgenossenschaftlichen Informationen (BGI 664).

Für Berlin ist das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) zuständig, für Brandenburg das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG). Arbeiten müssen dort mindestens 7 Tage vor Beginn angezeigt werden – Extra Dry übernimmt die komplette behördliche Kommunikation.

Für Bauherren gilt seit 2015: Bei Verdacht auf Gebäudeschadstoffe ist eine Erkundung nach VDI 6202 verpflichtend, bevor Handwerker beauftragt werden. Wer diese Sorgfaltspflicht verletzt, haftet zivil- und strafrechtlich.

Jetzt unverbindlich beraten lassen

Schnelle Hilfe in Berlin, Potsdam & Brandenburg – kostenfreie Erstberatung.

Häufige Fragen zur Schadstoff- & Asbestsanierung

In Berlin und Brandenburg wurden bis 1993 großflächig asbesthaltige Materialien verbaut – etwa Eternit-Platten, Vinyl-Böden, Fliesenkleber und Spachtelmassen. Vor allem bei Gebäuden mit Baujahr vor 1995 empfehlen wir vor Umbau, Sanierung oder Rückbau grundsätzlich eine Schadstoffvoruntersuchung. Bei Verdacht führen wir eine Ortsbegehung mit Materialbeprobung und akkreditierter Laboranalyse durch.

Ja. Arbeiten mit Asbest sind nach § 5 Abs. 2 GefStoffV und TRGS 519 mindestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen (in Berlin: LAGetSi, in Brandenburg: LAVG). Extra Dry übernimmt Anzeige, Arbeits- und Sicherheitsplan sowie die gesamte behördliche Abstimmung für Sie.

Der reine Sanierungszeitraum reicht – je nach Objektgröße und Material – von 1–2 Tagen (z. B. einzelner Bodenbelag) bis zu mehreren Wochen bei größeren Fassaden oder Dachflächen. Hinzu kommen Vorlaufzeiten für Analytik, Anzeige (7 Tage) und Freimessung. Wir planen jeden Schritt verbindlich und transparent.

Die Kosten hängen von Schadstoffart, Menge, Zugänglichkeit und Entsorgungsaufwand ab. Als Richtwert liegen Asbestsanierungen im Wohnbereich häufig zwischen 40 und 120 € pro Quadratmeter zzgl. Analytik und Entsorgung. Wir erstellen nach Ortstermin ein transparentes Festpreisangebot.

Bei Schadstoffbelastungen als Folge eines versicherten Schadens (z. B. Wasserschaden mit kontaminiertem Estrich, Brandschaden mit PAK-Rückständen) sind die Sanierungskosten oft mitversichert. Wir liefern die geforderte Dokumentation direkt für Ihren Versicherer.

Nein. Der Ausbau, die Bearbeitung und die Entsorgung asbesthaltiger Materialien sind Privatpersonen und nicht sachkundigen Betrieben nach TRGS 519 verboten. Verstöße gefährden Gesundheit und Bausubstanz und sind bußgeldbewehrt. Nur Fachbetriebe mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 Anlage 3 dürfen sanieren.

Weitere Sanierungsleistungen in Berlin

Passende Leistungen aus unserem Portfolio – oft sinnvoll in Kombination:
Fachgerechte Schimmelentfernung inkl. Ursachenanalyse und Freimessung.
Von der Sofort-Hilfe über Leckortung und Trocknung bis zur vollständigen Sanierung.
Technische Trocknung mit Messprotokoll für Neubau, Altbau und Wasserschäden.

Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe?

Jetzt kostenfreie Erstberatung sichern – wir beproben, sanieren und dokumentieren rechtssicher.

* Pflichtfelder. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Direkt-Hotline

Beratung und Terminvereinbarung – kostenfrei erreichbar.

Drei Standorte – schnelle Anfahrt

Potsdam, Berlin und Brandenburg an der Havel.
0800. 33 22 333
0800. 33 22 333
Kontakt